Wann ist welche Schutzmaske die richtige für mich?

Wann ist welche Schutzmaske die richtige für mich?

Wir klären, welcher Typ Atemschutzmaske sich am besten für welchen Zweck eignet.

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden alle Masken als Schutzmasken bezeichnet. Dabei ist zwischen Mund-Nasen-Bedeckungen (Alltagsmasken), medizinischem Mund-Nasen-Schutz (OP-Masken) und FFP-Masken zu unterscheiden. Der medizinische Mund-Nasen-Schutz (MNS; Operations- oder auch OP-Maske) schützt vor allem das Gegenüber. Filtrierende Halbmasken (FFP2 bzw. FFP3 oder KN95/N95) schützen zusätzlich auch den Träger der Maske vor Tröpfchen und Aerosolen, die von anderen Personen erzeugt werden. Die oben erwähnten Alltagsmasken (beispielsweise die selbst hergestellten Stoffmasken, die lange Zeit beliebt waren) kommen im Grunde nicht in Betracht, da sie den Austausch von Aerosole beim Ein- und Ausatmen nur geringfügig mindern. Ein effektiver Schutz ist hier weder für den Träger selbst, noch für Dritte gegeben. 

OP-Masken

Die sogenannten OP-Masken sind beliebt und werden von vielen Menschen gern genutzt. Sie sind einfach anzuziehen und beeinträchtigen die Atmung kaum. Es ist essenziell nur zertifizierte Masken zu tragen. Leider sind viele falsch oder unvollständig gekennzeichnete Produkte im Umlauf. Offiziell zugelassene Masken, wie die medizinischen Schutzmasken Typ II und Typ IIR von Virshields, sind nach DIN EN 14683 gekennzeichnet. Sie sind mehrlagig aufgebaut und bestehen aus speziellem Vlies. OP-Masken schützen vor allem andere Personen vor abgegebenen Tröpfchen. Grundsätzlich sind medizinische Atemschutzmasken zum einmaligen Gebrauch vorgesehen.

FFP2-Masken

Im Gegensatz zu OP-Masken schützen FFP2-Masken (Partikelfiltrierende Halbmasken, filtering face pieces) auch ihren Träger. Die Filtermasken werden nach ihrer Durchlässigkeit für kleine Teilchen wie Staub oder Viren in folgende Klassen eingeteilt:

  • FFP1-Masken filtern 80 Prozent der Schadstoffe in der Atemluft
  • FFP2-Masken filtern 95 Prozent der Schadstoffe und Aerosole
  • FFP3-Masken filtern bis zu 99 Prozent der Schadstoffe und Aerosole 

Wie auch ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) müssen FFP-Masken gesetzliche Anforderungen erfüllen. Diese sind europaweit in der Norm DIN EN 149:2009-08 festgelegt. Die FFP2-Masken von Virshields entsprechen der erweiterten DIN EN 149:2001+A1:2009 für Atemschutzmasken. Sie sind mit den notwendigen CE-Kennzeichen und Normen versehen. Zu erkennen ist dies unter anderem an der vierstelligen Kennnummer der Prüfstelle auf der FFP-Masken. Wer eine Maske zum Beispiel zum Schutz vor dem Corona-Virus tragen möchte, sollte mindesten eine FFP2-Maske verwenden.

Masken für Kinder

Der Mund-Nasen-Schutz für Kinder sollte das Atmen nicht erschweren. Die Maske sollte bequem und trotzdem sicher sitzen. Bei der Art der Bänderung ist darauf zu achten, dass das Kind die Maske ohne Probleme selbstständig ausziehen kann. Um Verletzungen zu vermeiden sollten Kinder beim Spielen an Geräten wie Rutschen oder Schaukeln keine Masken tragen. Auch für Kinder bietet Virshields natürlich zertifizierte und getestete Masken.

Zurück